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„Die
Zeit verging wie im Flug …“ – dieses
Phänomen kennen sicher viele Menschen, die
einem Hobby wie etwa Sport oder Spiel nachgehen, oder die sich
regelmäßig im
Internet bewegen. Alles andere um sich herum zu vergessen, ganz in eine
Tätigkeit versunken zu sein, jegliches Zeitgefühl zu
verlieren – dies sind
Merkmale, die Mihaly Csikszentmihalyi in den 70er Jahren des letzten
Jahrhunderts unter dem Begriff Flow zusammengefasst hat.
Die
Flow-Theorie erfährt in den letzten Jahren zunehmend an
Bedeutung im Zuge der Untersuchung
des Verhaltens von Internet Nutzern, weil für das
Zustandekommen von
Flow-Erlebnissen durch den explorativen Charakter gerade das Medium
Internet
besonders günstige Rahmenbedingungen zu bieten scheint.
Es
ist zu erwarten, dass neben dem WWW auch andere interaktive Medien wie
bspw.
das interaktive Fernsehen eine größere Rolle spielen
werden. Daher ist der
Flow-Gedanke in dieser Studie medienübergreifend zu verstehen,
obwohl als
Untersuchungsgegenstand beispielhaft das WWW herangezogen wird.
In
der Diskussion um Unternehmensauftritte im Internet haben Begriffe wie
Interaktivität, Personalisierung und Kundenbindung
Hochkonjunktur. Es werden
wegen der Internet-Euphorie lediglich die neuen
Mehrwert-Möglichkeiten gesehen,
nicht aber die zusätzlichen Anforderungen, die neue Medien an
die
Marktkommunikation stellt. Das New-Economy Sterben und die aktuelle
Wirtschaftsflaute erfordern neue innovative Geschäftsmodelle.
Das
Interesse der Marketingforschung an der Nutzung des
Kommunikationsmediums
Internet steigt kontinuierlich an. Flow soll Anreize zur
verstärkten Nutzung
von Medien-Angeboten liefern. Als komplexes, psychologisches
Phänomen ist Flow
jedoch schwierig zu messen, birgt aber scheinbar ein großes
Potential für eine
bessere Gestaltung von Medienangeboten. Ziel ist es, durch die
Erzeugung von
Flow-Erlebnissen eine vermehrte und intensivere Nutzung der
Informations- und
Dienstleistungsangebote in elektronischen Medien
herbeizuführen.
Für
die theoretische Auseinandersetzung in der vorliegenden Arbeit liefert
die
Flow-Theorie von Mihaly Csikszentmihalyi den Bezugsrahmen. Parallel
werden zur
Klärung der Fragestellung die Usability ISO Norm,
ausschnittsweise
kognitiv-psychologische Grundlagen, Hypertextgrundlagen und die in den
betrachteten Untersuchungen verwendeten kausalanalytische Messverfahren
herangezogen.
Sie
können hier
Abstract, Inhaltsverzeichnis, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
kosenlos
downloaden.
Astrid
Peter-Assmuth: Die Erzeugung von Flow-Erlebnissen in elektronischen
Medien, 2003, ISBN:
978-3938627129, 152
S.
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