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Die Erzeugung von Flow-Erlebnissen in elektronischen Medien

Die Erzeugung von Flow-Erlebnissen in elektronischen Medien
Die Erzeugung von Flow-Erlebnissen in elektronischen Medien 19,90 €
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Eine Analyse des Flow-Konstruktes am Beispiel des World Wide Web

„Die Zeit verging wie im Flug …“ – dieses Phänomen kennen sicher viele Menschen, die einem Hobby wie etwa Sport oder Spiel nachgehen, oder die sich regelmäßig im Internet bewegen. Alles andere um sich herum zu vergessen, ganz in eine Tätigkeit versunken zu sein, jegliches Zeitgefühl zu verlieren – dies sind Merkmale, die Mihaly Csikszentmihalyi in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts unter dem Begriff Flow zusammengefasst hat.

Die Flow-Theorie erfährt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung im Zuge der Untersuchung des Verhaltens von Internet Nutzern, weil für das Zustandekommen von Flow-Erlebnissen durch den explorativen Charakter gerade das Medium Internet besonders günstige Rahmenbedingungen zu bieten scheint.

Es ist zu erwarten, dass neben dem WWW auch andere interaktive Medien wie bspw. das interaktive Fernsehen eine größere Rolle spielen werden. Daher ist der Flow-Gedanke in dieser Studie medienübergreifend zu verstehen, obwohl als Untersuchungsgegenstand beispielhaft das WWW herangezogen wird.
In der Diskussion um Unternehmensauftritte im Internet haben Begriffe wie Interaktivität, Personalisierung und Kundenbindung Hochkonjunktur. Es werden wegen der Internet-Euphorie lediglich die neuen Mehrwert-Möglichkeiten gesehen, nicht aber die zusätzlichen Anforderungen, die neue Medien an die Marktkommunikation stellt. Das New-Economy Sterben und die aktuelle Wirtschaftsflaute erfordern neue innovative Geschäftsmodelle.

Das Interesse der Marketingforschung an der Nutzung des Kommunikationsmediums Internet steigt kontinuierlich an. Flow soll Anreize zur verstärkten Nutzung von Medien-Angeboten liefern. Als komplexes, psychologisches Phänomen ist Flow jedoch schwierig zu messen, birgt aber scheinbar ein großes Potential für eine bessere Gestaltung von Medienangeboten. Ziel ist es, durch die Erzeugung von Flow-Erlebnissen eine vermehrte und intensivere Nutzung der Informations- und Dienstleistungsangebote in elektronischen Medien herbeizuführen.

Für die theoretische Auseinandersetzung in der vorliegenden Arbeit liefert die Flow-Theorie von Mihaly Csikszentmihalyi den Bezugsrahmen. Parallel werden zur Klärung der Fragestellung die Usability ISO Norm, ausschnittsweise kognitiv-psychologische Grundlagen, Hypertextgrundlagen und die in den betrachteten Untersuchungen verwendeten kausalanalytische Messverfahren herangezogen.

Sie können hier Abstract, Inhaltsverzeichnis, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis kosenlos downloaden.

Astrid Peter-Assmuth: Die Erzeugung von Flow-Erlebnissen in elektronischen Medien, 2003, ISBN: 978-3938627129, 152 S.


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