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Wissensnetzwerke
sind Gemeinschaften in Organisationen, in denen der Wissensaustausch
gezielt
gefördert und an Lösungsfindungen für
unternehmerische Probleme gearbeitet
werden kann. Ihre Kennzeichen sind eine hohe Dynamik, Arbeiten
über Abteilungen
hinweg, geöffnetes, themenzentriertes Denken und Arbeiten und
ein hohes Maß an
Freiwilligkeit und Vertrauen zwischen den Akteuren.
In
den letzen 5 Jahren ist dieses Thema zu einem häufig zitierten
Thema geworden.
Ursachen dafür lassen sich in den viel beschriebenen
Globalisierungstendenzen
suchen, die eine wachsende Auflösung von bekannten, gewohnten
und abgrenzbaren
Organisationsgrenzen nach sich ziehen.
Organisationen
gehen mit den Ursachen in kreativer Art und Weise verschieden um. Der
Drang zu
neuen Organisationskonzepten mit den Aussichten auf neue und feste
Strukturen,
die in bekanntem Maße auch für die nächsten
Jahre Ruhe und Sicherheit bieten,
ist hoch. Da passen Wissensnetzwerke auf den ersten Blick nicht hinzu.
Dass
es funktionieren kann, zeigt dieses Buch. In einem ersten Teil werden
wichtige
und notwendige theoretische Grundlagen gelegt und hier bereits auf die
Organisationspraxis bezogen. Im zweiten Teil werden betrieblich
Erfahrungen aus
der Organisationspraxis beschrieben und diskutiert. Dazu
gehören Aktivitäten
einer der größten österreichischen
Internetplattform „Plattform Wissensmanagement“
(PWM), der brühne
gruppe, Start Amadeus Germany
GmbH oder des Reifenherstellers Continental
AG.
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Lembke,
Müller, Schneidewind: Wissensnetzwerke
350 S., 1. Aufl. 2006, LearnAct! Verlag, ISBN 978-3938627020, 350 S.
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