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Wissenskooperation in E-Learnings

Wissenskooperation in E-Learnings
Wissenskooperation in E-Learnings 14,90 €
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Empirische Untersuchung - Weiterbildung - Wissenskooperation

Die Gestaltung von Lernprozessen spielt nicht nur in realen Lernsituationen eine besondere Rolle, sondern gleichfalls und umso bedeutungsvoller in virtuellen Lernräumen. Lernen und der Austausch von Wissen zu einem bestimmten Thema innerhalb virtueller Lernszenarien verbindet sowohl die Vorteile des E-Learnings als auch die des kooperativen Gruppenlernens. Teilnehmern wird somit die Möglichkeit geboten, unabhängig von Ort und Zeit, große räumliche Distanzen zu überbrücken, um individuell geeignete Personen für die Teilung von Wissen zu kontaktieren und somit persönliche Netzwerke zu bilden. Das Prinzip der Wissenskooperation beruht auf mehreren Voraussetzungen, die in Verbindung mit der Gestaltung reiner E-Learning Maßnahmen ein besonderes didaktisches Konzept bedürfen.

Innerhalb des Wissensmanagements gehört die Wissenskooperation zu einem Zentralpunkt, da die Bereitschaft zur Kooperation die Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Wissensmanagement ist. Wissenskooperation bildet somit die vertikale Achse innerhalb des Wissensmanagements, die alle übrigen Wissensmanagementprozesse betrifft. Wissenskooperationen sollten so gestaltet werden, dass reziprokes Verhalten in den Köpfen den Teilnehmer verinnerlicht ist und durch Moderatoren oder Tutoren gefördert wird.

Kooperation basiert grundsätzlich auf einer freiwilligen Beteiligung, die eine gewisse intrinsische Motivation zur Teilung von Wissen und ein Maß an Vertrauen zu den anderen Teilnehmern erfordert, um somit während einer virtuellen Wissenskooperation eine dynamische und homogene Lerngruppen zu bilden.

Bei der Schaffung virtueller Lernumgebungen, die Wissenskooperationen unterstützen, bilden die Bereiche Motivation, Vertrauen und reziprokes Verhalten, als bedingungslos notwendige Voraussetzungen, eine mittelbar veränderliche Grundbasis. Die unmittelbar veränderlichen Bestandteile, wie bspw. Moderation, Kommunikation und Interaktion, inhaltliche und ergebnisorientierte Mitgestaltung, zeitliche Aspekte und individuelle Teilnehmerwünsche etc. sollten in ihrer Ausgestaltung so didaktisch aufbereitet werden, dass die Bereiche der Motivation, des Vertrauens und des reziproken Verhaltens dadurch im Mittelpunkt stehen, sodass die Voraussetzungen für gelungene Wissenskooperationen in virtuellen Lernumgebungen erfüllt sind.

Anja Koch: Wissenskooperationen in E-Learnings. LearnAct! Verlag. 2004. 122 S.


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