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Communities
oder Wissensgemeinschaften wie die Plattform Wissensmanagement, die im
Mai 2004
über 600 Experten im Wissensmanagement und verwandten
Disziplinen mit
Schwerpunkt in Österreich vereint, haben in den vergangenen
Jahren eine
Vielzahl von Mitgliedern und Interessenten angezogen. Die Studie
untersucht
warum Mitglieder sich bei der Plattform registrieren und was sie
bewegt,
freiwillig beizutragen. Es wird aufgezeigt, wie die Motivationstheorie
nach
Heckhausen auf die Befragungsergebnisse anwendbar ist.
Die
Prozesstheorie von Heckhausen wird vorgestellt und Forschungsfragen
abgeleitet.
Als Untersuchungsgrundlage werden Leitfadeninterviews mit achtzehn
registrierten Mitgliedern der Plattform Wissensmanagement
geführt, von denen
elf aktiv an der Community teilnehmen, die anderen sieben haben keinen
Kontakt
in Form von persönlichen Treffen oder Beiträgen im
Online-Forum.
Die
Ergebnisse zeigen auf, dass die Mitglieder in erster Linie aufgrund der
behandelten Themen teilnehmen. Darüber hinaus stellt auch das
soziale Netzwerk
einen Wert für sie dar. Nicht aktive Mitglieder
können keinen für sie
wertvollen Input entdecken oder finden keinen Anschluss an die
Gemeinschaft. Es
wird herausgestrichen, dass das Einfügen in eine Gemeinschaft
in einem Prozess
geschieht und dass es nicht möglich sein wird, ein jedes
Mitglied gleichermaßen
einzugliedern. Abschließend werden Empfehlungen gegeben, wie
mehr Mitglieder
zum aktiven Beitragen in der untersuchten Community motiviert werden
könnten.
Sie
können hier Abstract,
Inhaltsverzeichnis, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis kostenlos
downloaden.
Maria
Brunnsteiner: Motivation zur freiwilligen Teilnahme an
Wissensgemeinschaften. Eine Untersuchung anhand der Plattform
Wissensmanagement. 2004. 66 S.
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